Herzlich Willkommen bei der Berg- und Skisportabteilung des ESV Neuaubing
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Bergmesse Untere Firstalm

Berggottesdienst im Herbst auf der Unteren Firstalm

An die 100 Sportler und 25 Stück Jungvieh wohnten wieder der Bergmesse auf der Unteren Firstalm bei. Eine schon zur Tradition gewordene Einrichtung, welche spürbar die Handschrift von Initiator Schorsch Speckbacher trägt. Erwartungsvoll ging man vom Spitzingsattel zur Alm, wer wohl die Bergmesse nach dem plötzlichen Ableben von „Buzi“, Monsignore Hausladen zelebrieren wird. Dass er eine große Lücke hinterlassen wird, war jedem Teilnehmer bewusst.

Die Familie Hutter von der Ski- und Bergsportabteilung hat den Altar wieder liebevoll geschmückt. Unter bedecktem Himmel gedachte Schorsch zunächst der Verstorbenen , besonders  an SVM Ehrenmitglied Ernst Ledl, an Jan Wäcken Sportalm-Ehrengast, ehemaliger Hüttenwart und Skilehrer sowie an Hans Kindl, ehemaliger Hüttenwart.  Er erinnerte auch an den Ursprung der Messe, als vor 28 Jahren Marianne und Franz Michel, Hüttenwart-Ehepaar und Skilehrer mit 3 weiteren Skilehrern des Skiverbandes bei einer Fortbildung unter eine Lawine gerieten. Er begrüßte die Bergwacht München, den Skiclub Mauern, ASV Dachau, ESV München, Turnerbund München, TCA, SV Laim, den Ski-Club Emmering und den ESV Neuaubing. Ein fröhliches Bild gaben die Kinder des ESV Neuaubing ab.

Sehr sympathisch war das bescheidene Auftreten von Pfarrer Schmucker aus Birkenstein, der im Messgewand den Gottesdienst zelebrierte. Aber, als er es nach der Messe auszog, konnte man ihn mit seiner Strickjacke kaum noch von den anderen Bergwanderern unterscheiden. Ein Geistlicher, der sehr gut zu der Atmosphäre dieser Bergmesse passt, die vom ESV Neuaubing ausgerichtet wird. Schorsch Speckbachers Enkelin Sara fungierte als Ministrantin bei der Messe.

Die Bläser aus Otterfing mit Karl Zoufall begleiteten, wie jedes Jahr, die Messe musikalisch. Sie gehören auch schon zum festen Bestand dieser besinnlichen Veranstaltung.

Genau zum Ende des Gottesdienstes öffnete der Himmel seine Schleusen. Grund genug, um sich bei einem guten Mittagessen von den Wirtsleuten verwöhnen zu lassen und sich Zeit zu lassen für viele anregende Gespräche. Die Blaskapelle „Die Hornochsen“ unterhielt die Gäste dabei mit zünftigen Klängen. Ein guter Ausklang eines schönen Tages in der Bergwelt.